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PR-Sprache > Deutsch: Übersetzung einer Pressemitteilung PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Troublestarter   
Donnerstag, den 13. August 2009 um 19:51 Uhr

Kürzlich erreichte uns ein Kommentar von Troublestarter zur Pressemitteilung der GF bzgl. des Redesigns, der besonders lesenswert ist und deshalb in diesem Artikel extra veröffentlicht wird. Es handelt sich hierbei um eine kritische Parodie des Originaltextes, die man zum Einen lustig, zum Anderen auch richtig finden kann.


Millionen galaktischer Imperatoren sollen sich gefälligst freuen: Mit „OGame – Next Generation“ bekommt die Besiedlung des Weltalls eine neue Lackierung, der Rost darunter bleibt. Das weltweit größte Browserspiel, das einmal mehr als 30 Millionen Fans begeisterte, von denen heute vielfach nur noch Account-Leichen übrig sind, dreht kräftig an der Grafikschraube - und benötigt daher viel mehr Performance als früher – und erweitert ab heute alle neu gestarteten Universen auf www.ogame.de mit vielen zusätzliche Features, die mehr oder weniger sinnlos sind. Das erfolgreiche Spielprinzip konnten wir dabei trotz aller Bemühungen nicht zerstören.

Das Kreativ-Team des Online-Gaming-Spezialisten Gameforge bedankt sich damit bei seinen treuen Spielern mit einem kräftigen Tritt in den Hintern und konzentriert sich mit dem halbwegs gelungenen Update nun den Neueinsteigern mit langwierigem Spielspaß und viel Atmosphäre. Der internationale Erfolg von OGame steht als Synonym für das beispiellose Wachstum des Karlsruher Unternehmens. Innerhalb weniger Jahre wuchs Gameforge vom kleinen Startup zum weltweit größtem unabhängigen Anbieter von browser- und clientbasierten Massively Multiplayer Online-Games (MMOGs) und zählt heute mehr als 75 Millionen Spieler. Ebenfalls als Synonym für solche Unternehmen steht dabei das Verhalten der Gameforge AG gegenüber ihren Langzeitkunden, die OGame zu dem machten, was es nun ist. Aber für solche Sentimentalitäten ist in jungen, dynamischen Unternehmen nun mal kein Platz.


Gelungenes Update

Eine der blödsinnigsten Modifikationen der Spielmechanik ist die Anpassung der Geschwindigkeit bei der Kolonisierung. Dieses Feature macht den Aufstieg nun wesentlich zäher und verlängert damit die Spielphase, in der man mühsam sein Imperium aufbauen muss.

Mit der Astrophysik wird darüber hinaus eine neue Forschungsstufe verfügbar, mit der es uns gelungen ist, ein Kompatibilitätsproblem zwischen neuen und bestehenden Universen zu gestalten und eine weitere kristalllastige Forschung zu einem zentralen Bestandteil des Spiels zu machen. Diese muss mit jeder zusätzlichen Sternenkolonie weiterentwickelt werden. Ist für die erste Kolonie die Stufe 1 notwendig, werden es bei der Nächsten bereits zwei Stufen mehr, um den Aufbau voranzutreiben. Damit ist eine einfache Einführung in bestehende Universen sinnlos und gibt uns nun ein Argument mehr in die Hand, bestehende Universen noch stiefmütterlicher zu behandeln als wir es ohnehin schon tun. Zudem ist es uns gelungen, durch die Veränderung der Kosten der bestehenden Expeditionstechnik auf die neue Astrophysik Ressourcen- und Punktevernichtung im großen Stil zu betreiben. So wollen wir die letzten hartnäckigen User aus den bestehenden Universen vertreiben um Kosten zu sparen.

Um den Versorgungsgebäuden im Spiel und dem Ingame-Händler mehr Gewichtung zu verleihen, sind die Lagerkapazitäten für die Güter Metall, Kristall und Deuterium nun angepasst. Das Fassungsvermögen der Speicher und Tanks ist zu Beginn auf 10.000 Units festgelegt, aber wächst kontinuierlich durch weitere Ausbaustufen was den Aufbau am Anfang erstmal verzögert. So werden bereits frühzeitig neue Lagerbereiche erschlossen, aber später als bisher und in einer Größe, die eigentlich nur Leute brauchen, die 10k Deut über den Ingame-Händler handeln oder nicht saven wollen. Dadurch stärken wir den Sim-City-Charakter unserer Lieblingsdeffer, äääh, Spieler. Außerdem schaffen wir so noch mehr Frust in den alten Universen, weil viele Spieler dann ihre Kolonien in die Tonne treten können oder erstmal sinnlos Lager nachrüsten müssen, weil die niedrigen Stufen, die bei bisherigem regelmäßigen Saven gereicht haben nun nicht mehr reichen. In Verbindung mit den geringeren Planetengrößen ist das ein Feature, welches wir vom Betriebskindergarten haben ausdenken lassen.

Eine der wesentlichen Änderungen ist die grafische Überarbeitung von OGame, das nun visuell wesentlich spektakulärer, gleichzeitig aber auch übersichtlicher erscheint, aber letztlich nicht ist. Zudem ist es deutlich langsamer, aber die technische Entwicklung auf der Planetenoberfläche wird nun in Ogame eindrucksvoll in den Headergrafiken dargestellt und zeigt dem Spieler einmalig den Fortschritt auf seinem eigenen Planeten an, und zwar, wenn ein neues Gebäude gebaut wurde. Dafür nun mehr Bandbreite zu verbraten war uns der Effekt wert, denn dadurch können wir auch endlich die störenden Fleeter etwas ausbremsen, die eh nur für Unruhe in den Universen gesorgt haben.

Auch die Technik des Spiels erfuhr durch die Einführung der AJAX-Technologe eine deutliche Verbesserung. Hierbei werden bestimmte Teilbereiche der Seite konstant aktualisiert, ohne alle angezeigten Inhalte ständig nachladen zu müssen. Dadurch werden die Geschehnisse rund um die eigenen Planeten im Spielfluss scheinbar beschleunigt, wer allerdings das alte OGame mal gespielt hat, weiß, dass es sich dabei nur um einen Blender handelt.

OGame startete bereits im Jahr 2002 seine Erfolgsgeschichte und erfreut sich seither dank einer der größten und strapazierfähigsten Communities der internationalen Online-Gaming-Szene heute wachsender Beliebtheit unter Kindern und Jugendlichen, die alle 3 Monate ein neues Universum spielen wollen. Das kostenlose Browserspiel vereinte einmal Elemente aus Wirtschaftssimulation und Echtzeit-Strategiespiel, konzentriert sich heute jedoch auf einsames Minenklicken und erübrigt durch den Ingame-Händler nun endlich auch Spielerkontakte, sodass sich nun wirklich niemand mehr mit seinem Nachbarn abgeben muss. Dadurch eignet sich das Spiel hervorragend für Sehr-Jung (die noch nicht so sozialkompetent sind) und weniger für Alt, die oft mehr wirkliche Möglichkeiten im Spiel haben wollen und mehr Ansprüche als "Neues Universum, wann?" stellen. OGame läßt dabei in die Rolle eines intergalaktischen Herrschers schlüpfen und simuliert die Leere des Weltalls dabei äußerst eindrucksvoll mit ~200.000 Spielern, die sich über nunmehr 81 Universen verteilen. Seine Aufgabe besteht darin, mit Hilfe unterschiedlicher Strategien, Handels- Kriegsaktivitäten den Einfluss über mehrere Galaxien kontinuierlich auszudehnen, wobei wir als Spielbetreiber lieber diejenigen haben, die sich durch Einmauern, Minenklicken und DM-Kauf für den Ingame-Händler für die Einzelspielervariante entscheiden.

OGame ist, wie alle Spiele von Gameforge, kostenlos. Einfach unter www.ogame.de anmelden und sofort losspielen.

Ogame ist, wie alle Spiele von Gameforge, eigentlich kostenlos. Einfach unter www.ogame.de anmelden und sich in den neuen, schön benannten Universen anmelden. Die anderen 78 Universen sollten nicht mehr betreten werden, denn deren Tage sind gezählt.






 


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