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Der rivianische Diplomat PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: TTB   
Dienstag, den 18. August 2009 um 19:28 Uhr

Lange musstet ihr auf die eingesandten Texte unseres Wettbewerbs warten, doch nun ist es soweit: Hiermit beginnen wir langsam mit der Veröffentlichung. Folgender Text stammt aus der Feder des OGame-Forenmodertors TTB, welcher zurzeit im Ideenbereich sein Unwesen treibt. Er hat mit einer Bewertung von durschnittlich 7,7 den 3. Platz erreicht. Im InGame-Kontext geschrieben (siehe auch: "Die OGame Geschichte") erzählt TTB seine Geschichte als Herrscher seines Imperiums.

Es begann vor Jahren, TTB der Kanzler über eine kleine Kolonie Namens Riva wollte den Handel fördern und entschloss sich, seinen Heimatplanet zu einer der führenden technologischen Welten zu machen. Der RivaRat des Planeten erteilte ihm alle nötigen Rechte um den Ausbau des Reiches voranzubringen! TTB war schon immer von der Physik fasziniert und so machte er eine Ausbildung in der eigenen kleinen Forschungsabteilung. Bei Rivianischen Volk kam die Mitarbeit in den Forschungsstationen gut an und er merkte das er sich so die Gunst der Wähler erhalten konnte!

Nach langer Zeit war das erste Ziel geschafft, man konnte endlich andere Kolonien besiedeln und so seinen Einfluss merklich ausbauen. Die Piloten wurden mit Spezialschiffen ausgesandt um möglichst schnell geeignete Kolonien zu finden. TTB wurde mit seiner Forschungstruppe wie Helden gefeiert und warhaftig brachte diese Technologie einen merklichen sozialen Aufstieg für das Riva-Imperium. Auch privat kam nun Schwung in die Bude, Luna, eine Forscherin, die er schon lange bewunderte, wurde nun in das Forschungsprojekt einbezogen und TTB konnte ihr nicht länger aus dem Weg gehen. Abends beim Festbanket am Sternentor sprach er sie dann endlich an und fragte sie, ob sich nicht mal mit ihm in den Zirkus gehen wolle! Luna nahm die Einladung an und sie verabredeten sich. Unter der Woche war TTB völlig neben der Rolle, er hätte beinahe den Bericht über die technologisch überlegene Nachbarkolonie einfach in den Müll geschmissen. Doch sein Stellvertreter war anwesend und machte ihn darauf aufmerksam, das tausende Kolonien den eigenen Überlegen waren. Nun war die Stimmung des Herrschers etwas gedämpft. Er hatte sich auf das Wochenende gefreut und ihm war derzeit überhaupt nicht nach Politik und Forschung zumute, doch was tun?

Er konnte die potenzielle Gefahr nicht einfach ignorieren!

In dieser Zeit halfen ihm die befreundeten Herscher weiter, er fragte sie um Rat und Sie zeigten ihm neue Wege und bessere taktische Möglichkeiten. Er schöpfte neuen Mut und setzte sich mit seinen Technikern zusammen, er wollte die nötigen Schritte noch vor dem Wochenende erledigt haben, damit er bei seinem Date nicht gestört wurde.

Tatsächlich schaffte er es die nötigen Aufträge rauszugeben und lobte das Zeitalter von Videokonferenzen über den Fernseher. Er war technologisch auf dem neuesten Stand und steuerte fast alles in seinem Büro über ein häkelnadelähnliches Ding. Es war ein herrliches Nebenprodukt der Forschungen, die er betrieben hatte, dieser kleine unscheinbare Stab vermochte es, immer genau zu wissen, was sein Bediener gerade Steuern wollte und das ohne einen Tastendruck, die Informationen wurden "einfach" aus den Nervenreizen der Finger ablgelesen. So war es ebenfalls möglich, ein Muster erkennen zu lassen, das so einmalig war, dass nur bestimmte Personen die Fernbedienung benutzen konnten!

Der Samstag Abend kam und die Zirkusaufführung war genauso wunderschön wie in der Werbung immer mit den Strichmännchen animiert. Am lustigsten fand Luna die Nudelholz jonglierenden Clowns. Sie ließen den Abend bei Mondschein und einem Gläßchen Wein ausklingen und beobachteten dabei sogar zufällig den Start des neuen Raumschiffes Bounty. Nach dem herrlichen Wochenende ging es Montag mit quälend langweiligen Besprechungen weiter, doch das war alles nicht so schlim, denn für heute Nachmittag hatten er sich wieder mit Luna verabredet!
Es begann eine schöne Zeit und die Arbeite machte auf Dauer doch mehr Spass! Die Zeit des Aufbaus war gekommen und die Minen wurden noch tiefer gegraben, als es je für möglich gehalten worden war. Nach einiger Zeit merkte er, das dem rivianischen Volk der reine materielle Ausbau nicht nur Vorteile brachte, die geistige Arbeit kam bei den meisten zu kurz und so kam Luna Abends bei einer Massage mit Babyöl auf die Idee das er ja ein InterGalaktischeFreizeitforscherNetzwerk gründen könnte. Gesagt getan und schon bald merkte er das diese Idee auch für die staatlichen Forschungseinrichtungen nutzen könnte!

Die Idee des IGFN wurde sofort umgesetzt. Mit der Entwicklung des IGFN wurden die Forschungszeiten für neue Technologien endlich wieder erschwinglich und nach einigen Neuerungen stand man vor dem nächsten Problem, den Ressourcen. Nach neuerlichen Ausbauten der Minen bemerkte man, dass man es nie schaffen wird die benötigten Ress in „kurzer“ Zeit aufzutreiben. Also wurde die Flotte vergrößert und die Ressourcen fachgerecht gesammelt. Nach Tagen und Wochen der Vorbereitung waren die Forscher in der Lage die Schildtechnik der Flotte bei gleichbleibenen Kosten der Schiffe wieder enorm zu steigern, Schildtech 17 war fertig. Doch das war noch nicht genug. Man war sich einig, es müssen noch weitere Techniken erforscht werden und so machte sich das ganze rivianische Volk daran seine Rohstoffe gezielt einzusetzen und zu sparen. Es war ein waghalsiges Unterfangen und es waren verglichen mit dem Entwicklungstands des Reiches enorme Mengen an Transportern nötig um die Rohstoffe zu sammeln und an einem Ort zu vereinen. Jeder rechnete damit, dass das Vorhaben auffliegen würde, doch alles wendete sich zum besten… Ein weiterer Meilenstein in der technologischen Entwicklung war getan und es war ein Schritt, der das Rivianische Reich dauerhaft in der Technologischen Führungsspitze verankern sollte!

Die technologische Entwicklung des Rivianischen Reiches ging mit großen Schritten voran und nach einiger Zeit hatte man die selbst gesteckten Ziele erreicht, darunter vielen auch Neuerungen wie der Toilettendeckel und das Bügeleisen, doch was nun?! Sollten sich die Rivianer eine Pause gönnen und ihren technologischen Vorsprung einfach genießen??? Der RivaRat war dafür, denn alle mussten in letzer Zeit enorm viel arbeiten um die Ziele in der entsprechenden Zeit zu schaffen und einige waren dafür die Arbeitszeiten drastisch zu senken. Dieser Vorschlag spaltete den RivaRat in drei Lager, die Befürworter der Arbeitszeitsenkung, die Gegner und den Großteil, die Unentschlossenen, die sich bewusst waren, das eine solche Entscheidung auf lange Sicht den Niedergang des Reiches nach sich ziehen würde, aber die auch wussten das sich alle auch sie eine Pause verdient hatten.

Als sich die Fronten so verhärtet hatten, das es scheinbar keine Lösung mehr gab, raffte sich der Kanzler TTB auf. Es lag scheinbar an Ihm, allen klarzumachen, dass man nicht einfach das Arbeiten aufhören oder derart stark einschränken kann, woher sollen die Lebensmittel und Ressourcen kommen um mit anderen Welten Handel zu treiben und das Überleben des Volkes auf für die nachfolgenden Generationen zu sichern. Auf der anderen Seite verstand er den Wunsch nach einer Pause, sein Volk hatte es sich verdient, es sollte eine Belohnung bekommen. Denn er wusste, wie anstrengend die Arbeiten waren, er selbst hatte sich daran beteiligt und einen entscheidenden Beitrag geleistet. Ohne die Unterstützung von Luna hätte er die damalige Zeit nicht überstanden. Nun war die Zeit gekommen, zu zeigen das er seines Amtes würdig war.

Deshalb trat TTB als Kanzler der Rivianischen Welten ans Rednerpult vor dem RivaRat und schlug eine Woche der Feiern vor, direkt zur Weihnachtszeit, deren Finanzierung er selbst unterstützen würde und in der alle Bewohnern des Reiches frei haben sollten, nur die Computersicherheitssysteme arbeiteten selbständig weiter. Wer es wagen würde die freie Woche zu stören, sollte der gerechten Strafe nicht entkommen. Als TTB nun vor dem Rat stand, faste er den Entschluss den Rat gleich um eine neue Forschungserlaubniss zu bitten, die nächste Stufe der Schildtechnik. Das Gemurmel der Räte wurde fast unerträglich, den viele konnten nicht glauben das der Kanzler schon wieder weiterforschen wolle, so kurz nach dem Erfolg der letzten Stufe.

TTB verließ das Rednerpult und begab sich etwas abseits um die Reaktionen der einzelenen Gruppierungen abzuwarten und nahm aus seinem Koffer einen Joghurtbecher, den ihm Luna als Nervennahrung eingepackt hatte. Es dauerte ein Weilchen, doch dann ergriff der erste Vorsitzende der Heimatwelt des Rates das Wort: "Abgeordnete und Gesandte des RivaRates, Ihr alle seid hier um die Interessen eurer Kolonie und eurer Mitbewohner zu vertreten. In derem Interesse liegt es aber auch, dass sich der RivaRat um die Verteidigung und die technologische Führung der Rivianischen Welten kümmert. Unser Kanzler hat uns mit den letzten Forschungen der Schildtechnik schon bewiesen, dass wir als kleines, unbedeutends Reich im großen Universum 33 überragende Leistungen erziehlen können. Deshalb bitte ich Euch, bedenkt diesen Vorschlag weise, in der Weihnachtsfeierwoche, die unser Kanzler freundlicher Weise mitfinanziert und somit die Staatskasse entlastet, kann sich das Volk ausreichend erholen und neue Kraft tanken."

Mit diesen Worten trat er vom Rednerpult zurück und schritt geradewegs auf TTB zu.

Vorsitzender der Heimatwelt: "Kanzler ihr habt meine volle Unterstützung, ihr versteht es, dem Volk genügend Freiraum zu bieten und trotzdem den Fortschritt nicht aus den Augen zu verlieren."

Kanzler: "Vielen Dank Vorsitzender, ihr habt mal wieder bewiesen wie sehr eure rhetorischen Fähigkeiten den Senat beeinflussen können, nach eurer Ansprache glaube ich kaum, dass wir auf großen Wiederstand stoßen werden."

Vorsitzender der Heimatwelt: "Wir alle haben uns eine Pause verdient gerade jetzt wo es auf die Weihnachtszeit zugeht."

Kanzler: "Wie recht Ihr habt, mein Butler hatte seit einem Jahr kein Urlaub mehr und auch ich freue mich schon auf die Woche ohne Forschung und Berichterstattung vor dem Rat und seinen Gremien."

Vorsitzender der Heimatwelt: "Habt ihr schon einen Plan für die nächste Stufe der Schildentwicklung?"

Kanzler: "Durchaus, es war mir möglich die Berechnungen der letzten Stufe zu verbessern und mit unseren neuen Minen und den unseren Verbündeten aus der Allianz der Funky, sollte die nächste Stufe der Schildtechnik erreichbar sein ohne die Arbeitszeiten zu ändern, wir müssen lediglich unsere derzeitige Produktivität beibehalten.

Vorstizender der Heimatwelt: "Ihr seid ein genialer Erfinder, ich werde all unsere Flotten zurückrufen, damit auch unsere Piloten sich an den Feiern zum Beginn der Weihnachtszeit beteiligen können!"

Kanzler: "Eine gute Idee, dadurch stärken wir auch unsere Position in den Reihen unserer Sicherheitskräfte und ihrer Angehörigen."

Vorsitzender der Heimatwelt: "Ich werde den Vorschlag nun zur Abstimmung stellen, ich wünsche euerem Vorschlag Glück!"

Kanzler: "Danke, Vorsitzender."

Der Vorsitzende der Heimatwelt betritt das Rednerpult uns Stille kehrt ein. "Ich stelle hiermit den Vorschlag unseres Kanzlers zur Abstimmung, sollte keine absolute Mehrheit entstehen werden weitere Vorschläge angenommen."

Plötzlich war der Raum von einem Rascheln erfüllt, man konnte beobachten wie die Damen des Rates in ihren Schminktaschen und die Herren in den tiefen ihrer Jackettaschen nach etwas suchten. Ein Fremder hätte wohl vermutet das die Senatoren und Senatorinnen vermutlich Häkelnadeln in ihren Händen hielten. Jedoch erkennt jeder Rivianer nach einem kurzen Blick das kleine Gerät, das so ähnlich aussieht wie die Universalferbedienung des Kanzlers mit der er in seinem Büro Dinge wie Fernseher, Kaffeemaschine und die virtuelle Umgebung steuern konnte. Hier im RivaRat waren das die Abstimmungszettel, ein jeder Abgeordnete konnte seine Stimme nur durch Gedanken an seinen Abstimmungsstift übermitteln. Um das System gegen äußere Einflüsse zu sichern waren die Abstimmungsstifte an die DNS der Räte gekoppelt und es wurden zusätzlich geheime Papierwahlen vollführt, nur wenn beides übereinstimmt galt eine Wahl als gültig!

Während die Stimmzettel noch ausgezählt wurden, zeigte die Mattscheibe des elektronische Stimmsystem die bereits abgegebenen Stimmen an, es wurde knapp und hing von den letzten noch ausstehenden Stimmen ab. Die Rückgabe seiner Sonderrechte nach der Schildtechnik 17 hatten ihm einiges an Vertrauen eingebracht, nur so konnte TTB sich erklären, wie es möglich war das auch die nächste Schildtechnikstufe vom Senat bewilligt worden war. Doch nun war eine neue Stufe in Aussicht, endlich, sollte der Senat es bewilligen, würde mit der Forschung der nächsten Stufe begonnen. Nach der Feier müsste nichtmehr lange gespart werden, denn ein Großteil der Resourcen war schon vorhanden, nur sollten sich alle vor den anstrengenden Forschungen und anhaltenden Arbeiten ausruhen. Falls man es schaffen sollte diese Stufe zu bewältigen wäre das der Einstieg zu den technologisch führenden Nationen auch anderer paralleler Universen.

TTB blickte voll Spannung auf die Anzeige des elektronischen Stimmsystems, eine 2/3 Mehrheit war nötig, derzeit fehlte nur noch 1 Stimme um die Genehmigung des Rates für die Woche der Feiern und den anschließenden Mühen der Forschung zu erlangen. Die Augen des Kanzlers fingen das tränen an, er wollte nicht blinzeln, nicht jetzt in den entscheidenden Sekunden, doch der Wimpernschlag kam und als die Augen die Mattscheibe wieder fixiert hatten, war sie da, die Stimme die fehlte, ein unglaublicher Jubel brach aus und der Kanzler wurde von allen Seiten beglückwünscht.

Die Entscheidung des Rates wurde im ganzen Reich verkündet und alle freuten sich über die bevorstehenden Feiern. Hierzu hatte der Kanzler einen Zirkus in dem kleine Strichmännchen auftraten und die Band Klabusterbären eingeladen, die für Stimmung sorgte. Die Leute feierten ausgelassen und die Kolonien tauschten Spezialitäten wie Schimmelkäse und Forellenfilet untereinander aus.

Selbst die Niederlage in einer entfernen Galaxie, in der für die Zeit der Feierlichkeiten die Flotte des Rivianischen Reiches geparkt war, konnte die Stimmung nicht trüben. Im Gegenteil: die Leute feierten so ausgelassen, dass sie sich einen Spass daraus machten mit ihren Akkuschraubaern die Trümmer der Bounty zu sichten und einen kleinen Teil zu verwerteten. Nach der Woche der Feierlichkeiten gingen alle mit großem Elan an die Arbeit, denn der Beginn der Erforschung einer neuen Epoche stand bevor und viele Rivianer erinnterten sich an die ersten Versuche des Sternentores zurück, das war ein wichtiger Punkt in der Entwicklung Ihres Reiches gewesen, so würde es auch diesesmal sein.

Nicht mehr lange und die nächste Schildtechnik Stufe würde begonnen, eine langwierige und nervenzehrende Angelegenheit. Als der Kanzler mal wieder seine Berechnungen durchging, fiel ihm auf, dass er den Zeitplan etwas zu eng gemacht hatte, es würde nicht viel Freizeit geben. Als er Luna Abends während einer Massage mit Babyöl auf auf das Problem ansprach, sagte Sie, dass es auf ein paar Tage doch nicht ankäme, lieber solle er verhindern, dass nach der langen Forschungsdauer Küchenschaben in den Kühlschränken Samba tanzten, sie hätte keine Lust die Tierchen mit dem Nudelholz zu verfolgen. Das war einleuchtend und so beschloss TTB, die Arbeitszeit doch etwas zu senken und dafür lieber die Schönheit seiner Heimat zu erhalten.

Und so begann die laaaange Zeit der Erforschung der nächste Schildtechnikstufe. Viele Monde sind bereits ins Land gegangen und noch mehr werden verstreichen bis die Rivianer sich endlich im Größte Gebäude und Forschungen ogameweit Thread sehen können.

In der Zwischenzeit jedoch, erfreuen sich die Rivianer an der Teilnahme des 5ten und in OGame einzigartigen Gewinnspiels! Falls es jemand Intersiert, es dreht sich hier um die hoffentlich in noch keinem UNI vorhandene Schildtechnik Stufe 20 ...

Abgesehen von kleinen Streitereien verlief alles bestens und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben/herrschen/forschen/gewinnspielen sie noch immer.







Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 03. Februar 2010 um 23:39 Uhr
 


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